Zank und Streit
ums Kind

Grenzen überwinden

Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

ZAnK - Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

Mediation – was ist das?

Eine Mediation (lat. „Vermittlung“) ist

  • ein strukturiertes Verfahren mit dem ein Konflikt konstruktiv beigelegt werden soll.

Sie kann bei Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten sowie bei Kindesentführungen angewandt werden. Eine dritte Person, der Mediator, unterstützt die Konfliktparteien dabei, eigenverantwortlich eine Regelung zu finden, die sie als fair empfinden und die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

  • freiwillig

Ob die Konfliktparteien an einer Mediation teilnehmen, ob Sie sie unter- oder abbrechen, entscheiden Sie.

  • ergebnisoffen

D.h. sie dient nicht dazu, auf einem anderen, als dem gerichtlichen Weg nur die eigenen Wünsche und Interessen durchzusetzen.

Voraussetzung ist deshalb eine gewisse Verhandlungsbereitschaft aller Parteien.

  • vertraulich

In der Regel vereinbaren die Parteien mit dem Mediator, dass keiner der Anwesenden Auskunft über das gibt oder geben muss, was im Verlauf der Mediation besprochen wird.

Mediatoren

  • treffen keine Entscheidungen, sondern leiten den Verständigungsprozess. Sie sorgen für einen Rahmen, der es den Konfliktparteien ermöglicht, ihre Sicht auf das Problem angemessen darzulegen und übernehmen die Verantwortung für die Spielregeln, die Struktur und den Ablauf der Mediation. Mediatoren sind keine Richter, Gutachter, Anwälte oder Therapeuten.
  • sind allparteilich, d.h. unterstützen alle Parteien bei der Suche nach allseits zufriedenstellenden Lösungen.
  • sollten in grenzüberschreitenden Familienkonflikten über besondere Erfahrungen und Expertise verfügen (rechtlich, sprachlich, interkulturell).
 

 

Aktuelles

 

Der ISD/ZAnK in den Medien

 
  • 27.06.2014 "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    Jedes Jahr werden mehrere hundert Kinder von einem Elternteil in ein anderes Land entführt - meist nachdem eine Beziehung gescheitert ist. Die Leidtragenden sind oft die Kinder, die manchmal lebenslang an den Folgen tragen. Kemal Hür beschreibt in seinem Beitrag das Schicksal einer jungen Frau die als Kind nach Pakistan entführt wurde. Der Beitrag stellt zudem das Hilfsangebot des ISD in Kindesentführungsfällen vor (Information, Beratung) und versucht, mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass überwiegend muslimische Männer ihre Kinder entführen.

  • 17.04.2014 "Auf Teneriffa aufgegriffen - Höhlenkinder sind aus Lohmar"

    "Auf Teneriffa aufgegriffen - Höhlenkinder sind aus Lohmar"

    Kinderschutz endet nicht an Staatsgrenzen. Immer wieder sind Kinder in Lebenslagen, in denen entschieden werden muß, wo und wie ihnen am besten geholfen werden kann. Die "Höhlenkinder von Lohmar" sind nur ein Beispiel von vielen. Der Internationale Sozialdienst ist in Fällen dieser Art ein wichtiger Arbeitspartner. Er holt Informationen ein, leitet sie weiter und koordiniert Hilfen zwischen verschiedensten Beteiligten (Jugendämter, Botschaften, etc).

  • 21.02.2014 Artikel zur Kindesentführung in der Zeitschrift CLOSER

    Artikel zur Kindesentführung in der Zeitschrift CLOSER

    "Ich habe meine Töchter entführt" - Im Interview erläutert die Leiterin des ISD die Arbeit des Internationalen Sozialdienstes als Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte und gibt erste Informationen zum Thema Kindesentführung und Mediation.

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