Zank und Streit
ums Kind

Grenzen überwinden

Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

ZAnK - Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

Mediation – was ist das?

Eine Mediation (lat. „Vermittlung“) ist

  • ein strukturiertes Verfahren mit dem ein Konflikt konstruktiv beigelegt werden soll.

Sie kann bei Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten sowie bei Kindesentführungen angewandt werden. Eine dritte Person, der Mediator, unterstützt die Konfliktparteien dabei, eigenverantwortlich eine Regelung zu finden, die sie als fair empfinden und die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

  • freiwillig

Ob die Konfliktparteien an einer Mediation teilnehmen, ob Sie sie unter- oder abbrechen, entscheiden Sie.

  • ergebnisoffen

D.h. sie dient nicht dazu, auf einem anderen, als dem gerichtlichen Weg nur die eigenen Wünsche und Interessen durchzusetzen.

Voraussetzung ist deshalb eine gewisse Verhandlungsbereitschaft aller Parteien.

  • vertraulich

In der Regel vereinbaren die Parteien mit dem Mediator, dass keiner der Anwesenden Auskunft über das gibt oder geben muss, was im Verlauf der Mediation besprochen wird.

Mediatoren

  • treffen keine Entscheidungen, sondern leiten den Verständigungsprozess. Sie sorgen für einen Rahmen, der es den Konfliktparteien ermöglicht, ihre Sicht auf das Problem angemessen darzulegen und übernehmen die Verantwortung für die Spielregeln, die Struktur und den Ablauf der Mediation. Mediatoren sind keine Richter, Gutachter, Anwälte oder Therapeuten.
  • sind allparteilich, d.h. unterstützen alle Parteien bei der Suche nach allseits zufriedenstellenden Lösungen.
  • sollten in grenzüberschreitenden Familienkonflikten über besondere Erfahrungen und Expertise verfügen (rechtlich, sprachlich, interkulturell).
 

 

Aktuelles

 

Der ISD/ZAnK in den Medien

 
  • 04.02.2015 NDV-Beitrag: "Zuwanderung aus Südosteuropa"

    NDV-Beitrag: "Zuwanderung aus Südosteuropa"

    "Neue Herausforderungen für die Jugendhilfe"

  • 08.07.2014 Beitrag DIALOG-Magazin: "Internationale Sozialarbeit in deutsch-polnischer Kooperation"

    Beitrag DIALOG-Magazin: "Internationale Sozialarbeit in deutsch-polnischer Kooperation"

    "Zwei Organisationen, die sich in nachbarschaftlicher Kooperation für das Kindeswohl einsetzen, sind der Internationale Sozialdienst (ISD) in Berlin und das Komitet Ochrony Praw Dziecka (KOPD) in Posen/Poznań. Das fruchtbare Arbeitsbündnis besteht seit 2011."

  • 27.06.2014 "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    Jedes Jahr werden mehrere hundert Kinder von einem Elternteil in ein anderes Land entführt - meist nachdem eine Beziehung gescheitert ist. Die Leidtragenden sind oft die Kinder, die manchmal lebenslang an den Folgen tragen. Kemal Hür beschreibt in seinem Beitrag das Schicksal einer jungen Frau die als Kind nach Pakistan entführt wurde. Der Beitrag stellt zudem das Hilfsangebot des ISD in Kindesentführungsfällen vor (Information, Beratung) und versucht, mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass überwiegend muslimische Männer ihre Kinder entführen.

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