Zank und Streit
ums Kind

Grenzen überwinden

Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

ZAnK - Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

Fachleute

Eine Vielzahl von Berufsgruppen kommt mit Familienkonflikten mit Auslandsbezug in Berührung, beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jugendämtern und Beratungsstellen, bei der Polizei, Richterinnen und Richter, Verfahrensbeistände, Rechts- und Staatsanwälte.

Die Beratung von Eltern, die in einen Familienkonflikt mit Auslandsbezug verstrickt sind, birgt besondere Herausforderungen – in zeitlicher, sprachlicher, rechtlicher und kultureller Hinsicht. So gilt es u.a. zu berücksichtigen, dass die Rolle manches Verfahrensbeteiligten im HKÜ-Verfahren eine andere ist als in Verfahren, die im ausschließlichen Geltungsbereich deutschen Rechts stattfinden und dass der Begriff des „Kindeswohls“ eine andere Definition erfährt.

Hinzu kommt, dass sich insbesondere Eltern, deren Kinder ins Ausland entführt wurden, teilweise in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden und besonderer Ansprache bedürfen.

Die Folgeseiten sollen deshalb einen Einblick in Verfahren mit Auslandsbezug bieten. Da nicht jede Fallkonstellation berücksichtigt werden kann, sind Sie eingeladen, uns bei Fragen anzurufen.

 

 

Aktuelles

 

Der ISD/ZAnK in den Medien

 
  • 04.02.2015 NDV-Beitrag: "Zuwanderung aus Südosteuropa"

    NDV-Beitrag: "Zuwanderung aus Südosteuropa"

    "Neue Herausforderungen für die Jugendhilfe"

  • 08.07.2014 Beitrag DIALOG-Magazin: "Internationale Sozialarbeit in deutsch-polnischer Kooperation"

    Beitrag DIALOG-Magazin: "Internationale Sozialarbeit in deutsch-polnischer Kooperation"

    "Zwei Organisationen, die sich in nachbarschaftlicher Kooperation für das Kindeswohl einsetzen, sind der Internationale Sozialdienst (ISD) in Berlin und das Komitet Ochrony Praw Dziecka (KOPD) in Posen/Poznań. Das fruchtbare Arbeitsbündnis besteht seit 2011."

  • 27.06.2014 "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    Jedes Jahr werden mehrere hundert Kinder von einem Elternteil in ein anderes Land entführt - meist nachdem eine Beziehung gescheitert ist. Die Leidtragenden sind oft die Kinder, die manchmal lebenslang an den Folgen tragen. Kemal Hür beschreibt in seinem Beitrag das Schicksal einer jungen Frau die als Kind nach Pakistan entführt wurde. Der Beitrag stellt zudem das Hilfsangebot des ISD in Kindesentführungsfällen vor (Information, Beratung) und versucht, mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass überwiegend muslimische Männer ihre Kinder entführen.

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