Zank und Streit
ums Kind

Grenzen überwinden

Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

ZAnK - Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

Mediationsgesetz

Familienkonflikte bewältigen - Ein Leitfaden zur internationalen Familienmediation

Wenn eine Beziehung zerbricht und Verletzungen im Raum stehen, drohen Kinder oftmals im Chaos der Emotionen zu versinken.

Besonders schwierig wird es, wenn Elternteile in unterschiedlichen Ländern leben bzw. mit den Kindern leben wollen, verschiedene Sprachen und Rechtsordnungen aufeinander abzustimmen sind und zudem Ängste vor dem Ungewissen die Situation weiter verschärfen.

Allzu schnell greifen Betroffene in solch einer vielschichtigen und belastenden Situation zum vermeintlich sicheren Hafen des Rechts. Gerade aber in grenzüberschreitenden Situationen, hilft dies oftmals nicht weiter. Denn unterschiedliche Rechtsordnungen legen das Recht auch unterschiedlich aus und die oftmals überlangen Verfahrensdauer tragen der besonderen Bedarfssituation von Eltern und Kindern in dieser Situation nicht Rechnung.

Deshalb kann gerade in Fällen grenzüberschreitender Familien- bzw. Kindschaftskonflikte Mediation ein geeignetes Mittel sein, um das Verschiedene zu verstehen, Gemeinsames (wieder)zu finden und zusammen im Sinne de/r/s Kinder/s bedarfsorientierte Lösungen zu erarbeiten - oder, wie ein betroffener Vater formuliert:

„Obwohl wir heute nicht mehr Mann und Frau sind, können wir unsere Tochter noch erziehen und fördern. Sie ist aufgewachsen ohne gegenüber einem von uns negative Gefühle entwickeln zu müssen. Mediation gibt einer Familie die Möglichkeit Respekt und Würde aufrecht zu erhalten, auch wenn eine Beziehung gescheitert ist.“

Mit der hier abrufbaren Broschüre zur internationalen Familienmediation, die vom Internationalen Sozialdienst herausgegeben wird, soll interessierten und betroffenen Personen ein erster Einblick in das internationale Mediationsverfahren gegeben werden. Neben ganz praktischen Fragen wie „Was ist Mediation“, „Wo finde ich eine/n Mediator/in“ , „Wie viel kostet Mediation?“, „Unterliegt der/die Mediator/in der Schweigepflicht?“ ,„Welche Bindungskraft kommt dem im Rahmen der Mediation gefundenen Ergebnis zu“ , sollen auch Vor- und Nachteile der Mediation aufgezeigt werden. Denn Mediation ist kein Wundermittel – auch hierfür will die Broschüre sensibilisieren und zeigt dem/der Leser/in deshalb auch Konstellationen auf, innerhalb derer Mediation nicht funktionieren kann und ggfs. andere Wege beschritten werden müssen.

 

International Family Mediation

Diese Webseite stellt Informationen und Anlaufstellen für Familien und Fachleuten aus aller Welt bereit. In ihre inhaltliche Gestaltung sind Kenntnisse und Kompetenzen etablierter Strukturen der internationalen Familienmediation sowie spezialisierter Fachkräfte eingeflossen. Sie wurden vom Internationalen Sozialdienst (International Social Service - ISS) und seinem Beratungsgremium bestehend aus internationalen Experten zusammengestellt.


 

 

Aktuelles

 

Der ISD/ZAnK in den Medien

 
  • 04.02.2015 NDV-Beitrag: "Zuwanderung aus Südosteuropa"

    NDV-Beitrag: "Zuwanderung aus Südosteuropa"

    "Neue Herausforderungen für die Jugendhilfe"

  • 08.07.2014 Beitrag DIALOG-Magazin: "Internationale Sozialarbeit in deutsch-polnischer Kooperation"

    Beitrag DIALOG-Magazin: "Internationale Sozialarbeit in deutsch-polnischer Kooperation"

    "Zwei Organisationen, die sich in nachbarschaftlicher Kooperation für das Kindeswohl einsetzen, sind der Internationale Sozialdienst (ISD) in Berlin und das Komitet Ochrony Praw Dziecka (KOPD) in Posen/Poznań. Das fruchtbare Arbeitsbündnis besteht seit 2011."

  • 27.06.2014 "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    "Wider Willen in Pakistan" - Ein Bericht von Kemal Hür

    Jedes Jahr werden mehrere hundert Kinder von einem Elternteil in ein anderes Land entführt - meist nachdem eine Beziehung gescheitert ist. Die Leidtragenden sind oft die Kinder, die manchmal lebenslang an den Folgen tragen. Kemal Hür beschreibt in seinem Beitrag das Schicksal einer jungen Frau die als Kind nach Pakistan entführt wurde. Der Beitrag stellt zudem das Hilfsangebot des ISD in Kindesentführungsfällen vor (Information, Beratung) und versucht, mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass überwiegend muslimische Männer ihre Kinder entführen.

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