Das Recht der elterlichen Sorge

Die elterliche Sorge wird auch Sorgerecht genannt. Eltern haben das Recht, aber auch die Pflicht, für ihr Kind zu sorgen bis es 18 ist. Was genau das bedeutet, ist im „Bürgerlichen Gesetzbuch“ geregelt.

Vereinfacht gesagt müssen Eltern dafür sorgen, dass es ihrem Kind gut geht, dass es gesund bleibt, erzogen wird und in die Schule geht. Dies nennt man Personensorge. Bei Entscheidungen, die ein Kind oder Jugendlicher noch nicht alleine treffen kann oder darf, z.B. die Entscheidung für den Kindergarten oder die Schule oder die Eröffnung eines Sparkontos, sind die Eltern die gesetzlichen Vertreter des Kindes.

Eltern müssen versuchen, sich in Fragen, die das Wohl ihrer Kinder betreffen, zu einigen. Dies gilt auch, wenn sie nicht mehr zusammenleben.

In Deutschland wird noch ein Unterschied zwischen verheirateten Eltern und nicht verheirateten Eltern gemacht. Verheiratete Eltern haben automatisch die gemeinsame elterliche Sorge für ihr Kind. Nicht verheiratete Eltern müssen erklären, dass sie die elterliche Sorge für ihr Kind gemeinsam übernehmen wollen. Dies tun sie in Form einer sogenannten Sorgeerklärung. Geben die Eltern keine Sorgeerklärung ab und sind sie nicht miteinander verheiratet, so hat die Mutter die elterliche Sorge für das Kind allein.

Seit kurzem kann der Vater die gemeinsame elterliche Sorge bei Gericht beantragen, auch wenn die Mutter keine gemeinsame Sorge möchte. Das Familiengericht wird den Eltern die elterliche Sorge gemeinsam übertragen, wenn dies dem Kindeswohl entspricht, also gut für das Kind ist.


Was passiert mit dem Sorgerecht, wenn Eltern sich trennen?

Lebt ein Elternteil in einem anderen Land

Hilfe von Laura
 
 
 
 
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