Kinderrechte in Deutschland und fast weltweit

- Die UN-Kinderrechtskonvention

Kinder haben Rechte. Dies gilt auch, wenn sich ihre Eltern trennen. In Deutschland enthalten viele Gesetzbücher wichtige Kinderrechte: zum Beispiel das Recht sich beraten zu lassen oder das Recht beide Eltern zu sehen. Einige wichtige Vorschriften, zum Beispiel im Bürgerlichen Gesetzbuch oder im Kinder- und Jugendhilfegesetz, erklären wir in den Texten auf dieser Website. Viele dieser Vorschriften folgen aus der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen.

Die UN-Kinderrechtskonvention ist ein internationaler Vertrag mit dem Titel „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“. Dieser Vertrag definiert Kinder und Jugendliche erstmals als Träger/innen von eigenständigen Rechten und wird im Sprachgebrauch als Kinderrechtskonvention (KRK) bezeichnet. Er ist von allen Staaten außer den USA und Somalia ratifiziert worden. Ihr Ziel ist es, die Position der Kinder weltweit zu stärken. Das heißt, dass sich 193 Staaten verpflichtet haben, diesen Vertrag ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass alles, was in diesem Vertrag steht, auch tatsächlich im eigenen Staat eingehalten wird. Beschlossen wurde die Kinderrechtskonvention von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1989. In Deutschland gilt die UN-Kinderrechtskonvention seit 1992.

Die vollständige UN-Kinderrechtskonvention ist unter folgendem Link abrufbar:


http://www.national-coalition.de/pdf/UN-Kinderrechtskonvention.pdf


 
 
 
 
Diese Webseite verwendet Cookies, um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Durch die Nutzung der Webseite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen