Der Internationale Sozialdienst

Menschen reden oft aneinander vorbei. Einer sagt etwas und der andere versteht es ganz anders. Wenn man sich streitet, möchte man den anderen oft gar nicht richtig verstehen. Noch schwieriger kann die Verständigung werden, wenn Menschen in unterschiedlichen Ländern leben oder aus unterschiedlichen Ländern stammen, weil sie dann mit anderen Sprachen aufgewachsen sind und häufig andere Vorstellungen von den Dingen haben. Was Mütter entscheiden sollen und was Väter, um nur ein Beispiel zu nennen.

Der Internationale Sozialdienst (ISD) versucht, Menschen dabei zu untertützen diese Grenzen zu überwinden. Aufgabe des ISD ist es, den Kontakt zwischen Menschen und Behörden in unterschiedlichen Ländern herzustellen.

Eltern und Kinder können beim ISD anrufen wenn sie Hilfe brauchen und Fragen zu den Themen haben, die auf dieser Seite behandelt werden. Wann Eltern mit ihren Kindern ins Ausland ziehen dürfen. Was sie tun können, wenn sie Angst haben, dass ein Elternteil ohne ihre Erlaubnis ins Ausland geht. Wie sie ihren Streit beilegen können. Und vieles mehr. Der ISD kennt viele Organisationen und auch Mediatoren in Deutschland und kann oft auch im Ausland Ansprechpartner benennen.

Bei seiner Arbeit hilft dem ISD, dass er eine Vielzahl von Arbeitspartnern in Deutschland und in anderen Staaten hat, mit denen er zusammenarbeitet. Deshalb kann er Ratsuchende an diese Stellen weiterempfehlen oder selber Auskünfte dieser Stellen einholen.

Auch die Bundesregierung findet, dass es wichtig ist Jugendämter, Gerichte und Eltern dabei zu unterstützen, die richtigen Auskünfte zu erhalten und hat deshalb den ISD mit der Aufgabe einer „Zentralen Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftssachen und Mediation“ betraut.

Anrufe beim ISD sind übrigens kostenfrei.


Hilfe von Jule
 
 
 
 
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